OXY4 stellt als erster Anbieter multiple Messparameter aus diversen Bereichen der Leistungsdiagnose in einem Monitoring-System vereint zur Verfügung.

Die Zuverlässigkeit und Qualität der Messwerte ist dabei ebenso selbstverständlich, wie deren leichte Interpretierbarkeit. Auf diese Weise wird die bisher hauptsächlich der Sportmedizin und dem professionellen Fitnessbereich vorbehaltene Leistungsdiagnostik jedem sportlich ambitionierten Menschen zugänglich machen.

Hier eine Übersicht der erfassten Messparameter.

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SmO – Muskelsauerstoffsättigung

Der Parameter SmOgibt an, wie hoch der sauerstoffgesättigte Anteil des Blutes im Muskel ist.

Über den Blutkreislauf wird der Muskel durch arterielles Blut (rot) mit Sauerstoff versorgt, welchen er für seine Leistungserzeugung nutzt. Das nach der Muskelbeanspruchung mit weniger Sauerstoff angereicherte Blut gelangt über die Venen (blau) in die Lunge zurück, wo es erneut mit Sauerstoff gesättigt wird.

Bei ausreichender Sauerstoffversorgung arbeitet der Muskel im sogenannten aeroben Bereich. Dabei laufen die Zellprozesse optimal ab, das Muskelgewebe wird vergrößert und die Leistung verbessert. Steigt jedoch der Energiebedarf des Gewebes durch eine verstärkte Belastung ohne dass sich die Sauerstoffzufuhr erhöht, dann wechseln die Zellprozesse in den anaeroben Bereich und erzeugen während des Energieumsatzes u.a. Laktat (Salz der Milchsäure) und Wasserstoff-Ionen. Es kommt zur Senkung des ph-Wertes des Blutes; der Körper “übersäuert” und kann die sportliche Leistung nicht weiter steigern. Stattdessen ermüden die Muskeln rapide, sodass die Aktivität abgebrochen werden müsste.

Aus diesem Grund ist das kontinuierliche Monitoring der Muskelsauerstoffsättigung für das Training von großer Bedeutung. Eine maximale Effizienz der Trainingseinheit wird dann erreicht, wenn sich die Muskelbeanspruchung an der Obergrenze des aeroben Bereichs bewegt, ohne dabei jedoch die Schwelle zu anaeroben Zellprozessen zu übertreten.

 

THI

THI – Gewebe Hämoglobin Index

Der THI gibt an, wie hoch die Konzentration des Hämoglobins im beobachteten Gewebe ist.

 

respiratory rate

PI – Pulsstärke (Pulsindex)

Der PI gibt die Stärke der Pulsation des Hämoglobingehaltes an der Messstelle im Muskel an. Er wird durch die Pumpleistung des Herzens beeinflusst.

 

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PR – Pulsrate

Mit diesem Parameter wird die Anzahl der Pulsschläge pro Minute ermittelt.

 

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RR – Atemfrequenz

Die Respirationsrate gibt an, wie viele Atemzüge pro Minute getätigt werden.

 

Heart rate variability

PRV – Pulsratenvariabilität

Dieser Parameter gibt Aufschluss über die Veränderlichkeit des Zeitintervalls zwischen zwei Pulsschlägen. Im Gegensatz zur Herzfrequenzvariabilität (HRV) wird die Pulsratenvariabilität (PRV) nicht direkt am Herzen gemessen, sondern an anderen Stellen des Körpers, z.B. Handgelenk, Halsschlagader oder wie bei Nutzung des TrainOXYTM oder OXY DR1 an der belasteten Muskulatur. In der Regel sind Pulsrate und Herzfrequenz und die jeweilige Variabilität gleich, weswegen sich im allgemeinen Sprachgebrauch, als auch speziell im Sportbereich, der Begriff Herzfrequenz etabliert hat. Gerade bei höherer sportlicher Belastung besteht die Möglichkeit, dass nicht jede Kontraktion des Herzens (Systole) eine Pulswelle auslöst.