Die Frage nach dem richtigen Training

So vielfältig wie die Möglichkeiten sportlicher Betätigung so vielfältig sind die Anforderungen an das entsprechende Training, sei es im reinen Ausdauer- und Kraftsport oder auch in Disziplinen, die neben besonderen Gaben im Hinblick auf Geschicklichkeit und einem wachen Geist eine Kombination aus Kraft und Ausdauer in unterschiedlichsten Ausprägungen erfordern. Allen gemein sind allerdings einige Grundfragen: Trainiere ich richtig? Trainiere ich effizient? Sind die vielen Stunden also gut investierte Zeit? Mache ich die bestmöglichen Fortschritte? Bin ich etwa übertrainiert? Nutze ich mein Potenzial? Lohnt sich also all die Schinderei? Die Fragen stellen sich sogar, wenn man einfach nur gern trainiert. Das Instinktprinzip ist dabei allerdings äußerst trügerisch. Wer kopflos trainiert, läuft früher oder später zwangsläufig in Frustration und Selbstbetrug.

Der Weg zum Leistungssportler, aber auch der Weg des ambitionierten Breitensportlers, führt an einer fundierten Trainingskontrolle und -analyse nicht mehr vorbei. Die Trainingsanalyse bildet die Basis einer funktionierenden Trainingsplanung und optimiert die Kontrolle des Trainingsfortschritts. Hierbei kommen Messverfahren zum Einsatz, die insbesondere zur Bestimmung aerober und anaerober Schwellen eingesetzt werden. Auf Grundlage dieser Eckdaten können Trainingsumfang und -intensität individuell an die Trainingsziele angepasst werden.

NIRS – Messen bringt Erkenntnis

Zu den klassischen Verfahren der Leistungskontrolle gehören Laktatmessung und Spiroergometrie. Beide Verfahren sind jedoch kostspielig und aufwändig. Schwer vorstellbar, dass ein Triathlet nach einem Arbeitstag mit Projekten, Meetings, Geschäftsterminen oder Baustellen „schnell mal“ seinen Trainingserfolg per Laktatmessung überprüft oder zur Maske greift, um die Zusammensetzung der Atemgase zu erkunden. In der Trainingspraxis ist die Intensitätskontrolle im Training auf Pulsuhr und Leistungsmesser am Fahrrad beschränkt. Mit seiner innovativen Sensorik im Zusammenspiel mit durchdachter aber einfacher Software bietet TrainOXY™ genau die Praxis- und Alltagstauglichkeit, die Sportler sich wünschen. Momentane Trainingsüberwachung  wird mit TrainOXY™ zum konstanten Trainingsbegleiter, sodass der Trainierende selbst unmittelbar auf die Ergebnisse reagieren und das Training anpassen kann. Die Messung der tatsächlichen Sauerstoffsättigung im Muskel SmO2 in Verbindung mit der Darstellung des Belastungsgrades zum Beispiel auf einer Smartwatch stellt ein absolutes Novum in der Trainingskontrolle dar. Entsprechende Messverfahren haben zuvor einfach nicht existiert.

Nadeln und Rampentest? Leistungsdiagnostik?

Die Laktatkonzentration unter Belastung wird zumeist im Stufentest ermittelt. Dabei wird die Last jeweils für mindestens 3 Minuten konstant gehalten und dann eine Blutprobe entnommen, die analysiert wird. Die Verzögerung ist der Tatsache geschuldet, dass das durch eine körperliche Belastung im Muskel entstandene Laktat erst mit einer Verzögerung im Blut nachzuweisen ist. Eine solche Messung findet somit unter Laborbedingungen statt, sodass der Trainierende der Messung gerecht werden muss statt umgekehrt. Die Anzahl der gewonnenen Messwerte ist gering und jede einzelne Messung kostet Geld für die Blutuntersuchung. Wenngleich die Spiroergometrie ein ultimatives Werkzeug zur Ableitung einer Gesamtaussage über Reaktionen des kardiopulmonaren Systems unter Last ist, so stellt sie dennoch ein technisch und finanziell extrem aufwändiges Messverfahren dar. Auch hierbei ist der Trainierende durch die Laborsituation und die Maske nicht frei wie im gewohnten Training. Bei fehlerfreier Durchführung ist sie zwar ein probates Mittel zur Ermittlung des Trainingszustands jedoch für die aktive Messung während des Trainings aufgrund der Kosten und der Komplexität nicht einsetzbar.

OXY4Athlete – Das Labor im Smartphone

Findet eine unmittelbare Messung zahlreicher relevanter Parameter über einen oder mehrere leichte und robuste Sensoren statt, die den Trainierenden nicht behindern und einen kontinuierlichen Datenstrom aus dem Trainingsalltag drahtlos an eine intuitive Software auf einem mobilen Gerät überträgt, dann steht nicht mehr das Diagnosesystem im Fokus der Aufmerksamkeit, sondern wieder der Mensch und das Training.

Über die NIRS-Technologie von TrainOXY™ wird unter anderem die Sauerstoffkonzentration als wirksamer Kontrollparameter in der (vorzugsweise) aktiven Muskulatur gemessen. Er wird in relativen Zahlenwerten angegeben. Mit zunehmender Beanspruchung der Muskulatur sinkt die relative Sättigung mit zwei meist deutlich sichtbaren Knickpunkten ab. Beide Knickpunkte entsprechen den in der Laktatdiagnostik und der Spiroergometrie ermittelten Schwellen.

Der besondere Reiz des NIRS-Messverfahrens liegt in der Praxistauglichkeit. Die nicht-invasive, mobile Echtzeit-Messung ermöglicht eine gezielte Trainingskontrolle und -steuerung, ohne dass das Training dafür unterbrochen werden muss. Für den Kraftsport heißt das zum Beispiel, dass der Erschöpfungsstatus der aktiven Muskulatur stetig abgerufen und der Grad der Beanspruchung sofort vom Trainierenden angepasst werden kann, um Überlastungen zu vermeiden.

Darüber hinaus kann mit Hilfe der zahlreichen gemessenen Parameter wie Pulsrate, Atmungsfrequenz, Pulsindex oder Gewebehämoglobinindex eine umfassende Leistungsdiagnostik durchgeführt werden, die bisher auf Laborsituationen und umfangreiches Equipment angewiesen war.

Die OXY4Athlete Highlights:

  • Messung der Sauerstoffsättigung im Muskel SmO2
  • Einfache Nutzung durch Trainierende, dabei nicht-invasiv, also ohne Infektionsrisiko
  • Verzögerungsfreie, kontinuierliche Messwerterfassung in Echtzeit, d.h. Leistungsmonitoring während des Trainings durch Messung ohne Belastungsunterbrechung und ohne psychische oder physische Beeinflussung des Athleten
  • Unkompliziertes Messverfahren ohne externe Stromversorgung mit drahtloser Messdatenerfassung
  • Hohe Aussagekraft in der Ausdauerleistungsdiagnostik sowie im Kraft- und Rehasport mit direkter Bestimmung der individuellen Trainingsbereiche ohne Rechenmodelle sowie Dysbalancentest durch Parallelschaltung von Sensoren
  • Messung an der aktiven Muskulatur sowie Messung im Rampenprotokoll möglich
  • Auswertung mit einfach zu handhabender Software
  • Darstellung des Belastungsgrades per Ampeldiagramm in einer App

Kein anderes Messverfahren vereint diese eindrucksvolle Summe der positiven Eigenschaften in einem einzelnen System, und schon gar nicht zu einem konkurrenzfähigen Preis.

Train Smart – TrainOXY™